Die Koch-Gruppe setzt klare Akzente im Autohausgeschäft: Neuwagen als Umsatzmotor und eine strategische Doppelgleisigkeit im Gebrauchtwagenbereich, um Kundenbestellungen zu steigern.
Die Automobilbranche befindet sich im ständigen Wandel. Besonders wichtig ist es für Autohäuser, ihre Marktstrategien regelmäßig zu überprüfen und anzupassen. Die Koch-Gruppe geht hier einen interessanten Weg: Mit der Ergänzung der Marke Polestar in ihrem Portfolio positioniert sich das Unternehmen im hochpreisigen Segment und schafft neue Anreize für Käufer. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf Neuwagen – auch im Gebrauchtwagengeschäft wird mit einer klaren Strategie gearbeitet, um eine breitere Kundenschicht zu erreichen und somit Kaufwahrscheinlichkeiten zu erhöhen.
Die Rolle von Neuwagen im Geschäftskonzept
In der Koch-Gruppe spielen Neuwagen eine zentrale Rolle. Sie fungieren als Umsatzmotor und ziehen potenzielle Kunden in das Autohaus. Insbesondere die Integration von Polestar bietet den Kunden eine attraktive Auswahl im Elektromobilitätssektor, der derzeit stark gefragt ist. Autohäuser, die mit hochwertigen Marken arbeiten, steigern nicht nur ihre Neuwagenverkäufe, sondern auch die Kundenbindung. Der Zugang zu innovativen Fahrzeugen steigert auch das Interesse am Zubehörverkauf und an weiteren Dienstleistungen, die oft mit dem Fahrzeugkauf verbunden sind.
Wachstum im Gebrauchtwagengeschäft durch dreigliedrige Strategie
Im Bereich der Gebrauchtwagen hat die Koch-Gruppe eine dreigliedrige Strategie entwickelt, um ein breites Spektrum an Kunden abzudecken. Diese umfasst attraktive Finanzierungsmodelle, die Aufbereitung der Fahrzeuge sowie gezielte Marketingmaßnahmen. Indem sich die Gruppe auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden einstellt, gelingt es, nicht nur Verkaufserfolge zu erzielen, sondern auch Kundenloyalität aufzubauen. Werkstätten sollten erkennen, dass eine differenzierte Ansprache und maßgeschneiderte Angebote im Gebrauchtwagensegment zu qualitative Wachstum führen können.
Maßgeschneiderte Kommunikation als Schlüssel zur Loyalität
Um Kunden langfristig zu binden, ist eine maßgeschneiderte Kommunikation essenziell. Die Koch-Gruppe setzt auf personalisierte Angebote, die den individuellen Bedürfnissen der Kunden gerecht werden. Dies kann durch Kundenhistorie, Serviceimpulse oder saisonale Angebote geschehen. Werkstätten sollten in Betracht ziehen, ähnliche Strategien zu implementieren, um ihre Kunden gezielt zu informieren und auf ihren tatsächlichen Bedarf einzugehen. Ein solcher Ansatz fördert nicht nur die Loyalität, sondern steigert auch den durchschnittlichen Umsatz pro Besuch.
Die Bedeutung von Prognosen für den Geschäftserfolg
Durch den Einsatz von Predictive Marketing können Werkstätten die Kaufwahrscheinlichkeiten ihrer Kunden besser einschätzen. Das bedeutet, dass sie gezielte Kontaktimpulse setzen können, bevor der Kunde aktiv wird. Die Koch-Gruppe zeigt, wie man mit datenbasierten Entscheidungen neue Impulse für den Verkaufsprozess erhält. Indem Werkstätten ihren Kundenbedürfnissen durch fundierte Analysen voraus sind, können sie nicht nur ihre Loyalität stärken, sondern auch gezielt den Zubehörverkauf ankurbeln.
In einer wettbewerbsintensiven Umgebung ist es entscheidend, die eigene Markenstrategie und Kundenansprache regelmäßig zu reflektieren und zu optimieren, um nachhaltig erfolgreich zu bleiben. Die Koch-Gruppe gibt mit ihrem Ansatz wichtige Impulse für die Branche.
Quelle: KFZ Betrieb

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