Wie Werkstätten von den häufigsten HU-Mängeln profitieren können
Der TÜV-Report 2026 liefert aufschlussreiche Erkenntnisse über die Mängelquote bei der Hauptuntersuchung (HU). Über 20 Prozent der Fahrzeuge fallen aufgrund schwerwiegender Mängel durch die Prüfung, wobei defekte Beleuchtung, Bremsen und Federn zu den häufigsten Gründen zählen. Diese Informationen sind für Werkstätten von größter Relevanz, da sie strategische Ansatzpunkte für die Kundenbindung und Umsatzsteigerung bieten.
Kundenzentrierung durch proaktive Ansprache
Werkstätten können von den Ergebnissen des TÜV-Reports profitieren, indem sie eine proaktive Kommunikation mit ihren Kunden etablieren. Indem Sie gezielt auf die häufigsten HU-Mängel hinweisen, schaffen Sie nicht nur Vertrauen, sondern positionieren sich auch als Experten. Eine strategisch geplante Nachfassaktion, etwa per E-Mail oder SMS, die auf bevorstehende HU-Termine hinweist und auf die wichtigsten Mängel eingeht, kann die Kundenloyalität erheblich steigern. Dies sollte zudem mit einem ansprechenden Serviceimpuls verbunden werden, um den Kunden im besten Falle gleich einen Termin anzubieten.
Wie Predictive Marketing Loyalität im After-Sales erhöht
Predictive Marketing spielt eine entscheidende Rolle, indem es Daten analysiert und Prognosen über künftige Servicestationen erstellt. Durch das Identifizieren von Fahrzeugen, deren HU in naher Zukunft ansteht, lassen sich individuelle Kommunikationsstrategien entwickeln. Werkstätten, die diese Predictive-Elemente einsetzen, können gezielt informierte Kunden ansprechen und damit nicht nur deren Vertrauen gewinnen, sondern auch die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass diese ihre Fahrzeuge zur HU in der eigenen Werkstatt prüfen lassen.
Zubehörverkauf durch maßgeschneiderte Kommunikation steigern
Die Daten aus dem TÜV-Report können auch zur Umsatzsteigerung im Zubehörverkauf beitragen. Wird den Kunden klar kommuniziert, welche Mängel besonders häufig auftreten, sind sie eher bereit, in sicherheitsrelevante Ersatzteile oder Zubehör zu investieren. Beispielsweise kann die Werkstatt auf die Notwendigkeit von leistungsfähigen Bremsen oder hochwertigen Scheinwerfern hinweisen und so den Zubehörverkauf gezielt fördern. Werkstätten, die auf diese Maßnahme setzen, schaffen nicht nur einen direkteren Kundenbezug, sondern steigern auch den durchschnittlichen Umsatz pro Besuch.
Fazit
Die Erkenntnisse aus dem TÜV-Report 2026 sollten Werkstätten dazu anregen, die Kommunikation mit ihren Kunden neu zu gestalten und gezielt auf häufige HU-Mängel hinzuweisen. Reflektieren Sie, wie gut Sie aktuell über die HU-Anforderungen informieren und überlegen Sie, welche Kunden in den nächsten Wochen einen gezielten Kontaktimpuls brauchen. Machen Sie Kundenzentrierung zum festen Bestandteil Ihrer Serviceprozesse.
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Quelle: Autohaus.de

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