Die Preiserhöhungen bei Autoversicherungen sind nicht nur für Endverbraucher ein Thema, sondern auch für Werkstätten und Autohäuser von Bedeutung. Wie sich die steigenden Kosten auf die Kundenbindung und den Zubehörverkauf auswirken können, erfahren Sie hier.

Die Autoversicherungsbranche sieht sich 2025 erneut mit Preiserhöhungen konfrontiert, die für viele Versicherer das Resultat der Verlustgeschäfte der Vorjahre sind. Diese Entwicklung hat weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Automotive-Branche. In diesem Artikel beleuchten wir, welche strategischen Ansätze Werkstätten und Autohäuser nutzen können, um trotz dieser Herausforderungen die Kundenloyalität zu stärken und den Zubehörverkauf zu steigern.

Kundenloyalität in turbulenten Zeiten sichern

Die Preiserhöhungen bei Autoversicherungen können für viele Kunden einen Grund darstellen, über einen Wechsel nachzudenken. Werkstätten und Autohäuser stehen daher vor der Herausforderung, die Kundenbindung aktiv zu fördern. Kundenzentrierung ist dabei der Schlüssel. Durch maßgeschneiderte Kommunikation können Sie Ihre Kunden gezielt ansprechen und sie über die Vorteile Ihres Services informieren. Statt allgemeiner Angebote ist es wichtig, individuelle Bedürfnisse zu erkennen und diese in Ihre Serviceprozesse zu integrieren.

Qualitatives Wachstum durch gezielte Serviceimpulse

Um die Kundenloyalität in Zeiten steigender Kosten zu erhöhen, sollten Werkstätten gezielte Serviceimpulse setzen. Dies kann beispielsweise die proaktive Kontaktaufnahme vor saisonalen Veränderungen sein, bei der Sie Ihren Kunden wichtige Informationen zu Wartungsarbeiten oder Zubehörangeboten zur Verfügung stellen. Solche Maßnahmen zeigen nicht nur Ihre Expertise, sondern stärken auch das Vertrauen der Kunden in Ihre Werkstatt. Indem Sie Informationen bereitstellen, die für den Kunden von Bedeutung sind, positionieren Sie sich als verlässlicher Partner.

Zubehörverkauf durch maßgeschneiderte Kommunikation steigern

Der Zubehörverkauf ist ein oft vernachlässigter, aber entscheidender Aspekt des After-Sales-Geschäfts. Werkstätten, die die Bedürfnisse ihrer Kunden verstehen und gezielt ansprechen, können hier erhebliches Potenzial ausschöpfen. Predictive Marketing, das auf vorhandene Daten zurückgreift, ermöglicht es, Kaufwahrscheinlichkeiten zu erkennen und passende Angebote zu unterbreiten. Wenn Sie beispielsweise wissen, dass ein Kunde in der Vergangenheit regelmäßig Zubehör für sein Fahrzeug erworben hat, können Sie ihm gezielt Produkte anbieten, die seinen Bedürfnissen entsprechen. So wird der Zubehörverkauf nicht nur gesteigert, sondern auch die Kundenbindung gestärkt.

Fazit

Die zentralen Erkenntnisse für Werkstätten sind klar: In Zeiten steigender Autoversicherungspreise ist es entscheidend, die Kundenzentrierung in den Mittelpunkt Ihrer Serviceprozesse zu stellen. Überprüfen Sie, welche Kunden in den nächsten Wochen einen gezielten Kontaktimpuls brauchen und passen Sie Ihre Kommunikation auf deren tatsächliche Bedürfnisse an. Kundenbindung braucht kein Glück – sondern Systematik. Setzen Sie auf proaktive Maßnahmen und nutzen Sie Predictive-Marketing-Elemente, um Loyalität aktiv zu gestalten und den Zubehörverkauf nachhaltig zu steigern.

Quelle: KFZ Betrieb