Licht, Bremsen und Fahrwerksfedern: Das sind die häufigsten HU-Mängel. Eine Sonderauswertung des TÜV‑Reports 2026 zeigt alarmierende Zahlen und verdeutlicht die Herausforderungen in der Kfz-Branche. Wie Werkstätten proaktiv auf diese Mängel hinweisen können und so sowohl die Sicherheit der Kunden als auch die eigene Kundenbindung stärken, erfahren Sie hier.
Immer wieder zeigen Statistiken, dass mehr als jedes fünfte Fahrzeug aufgrund gravierender Mängel von der Hauptuntersuchung (HU) durchfällt. Die häufigsten Ursachen hierfür sind defekte Beleuchtung, Bremsen und Fahrwerksfedern. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die zentralen Fragestellungen, die Werkstätten im Umgang mit diesen häufigen Mängeln beachten sollten, und zeigen auf, wie sich diese Herausforderungen in Chancen verwandeln lassen.
Kundenloyalität durch rechtzeitige Kommunikation stärken
Eine der effektivsten Strategien zur Reduzierung von HU-Mängeln besteht darin, proaktive Kommunikationswege zu etablieren. Gerade vor den Prüfungsfristen sollten Werkstätten gezielte Informationen an ihre Kunden senden. Beispielsweise können Erinnerungsmitteilungen zur bevorstehenden Hauptuntersuchung nicht nur die Fahrsicherheit erhöhen, sondern auch das Vertrauen in die Werkstatt stärken. Werkstätten, die frühzeitig auf Sicherheitsmängel hinweisen, positionieren sich als kompetente Partner, die das Wohl ihrer Kunden im Blick haben.
Kaufwahrscheinlichkeiten erkennen – bevor der Kunden fragt
Werkstätten haben die Möglichkeit, durch Predictive Marketing, also vorausschauendes Marketing, potenzielle Mängel zu antizipieren und entsprechend zu handeln. Datenanalysen können dabei helfen, welche Fahrzeuge besonders häufig Mängel aufweisen und welche Kunden in nächster Zeit eine HU anstehen haben. Auf dieser Basis können gezielte Serviceangebote entwickelt werden, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Kunden rechtzeitig in die Werkstatt kommen, um nötige Reparaturen durchzuführen.
Das Potenzial des Zubehörverkaufs nutzen
Ein weiterer Faktor, der bei der Mängelbeseitigung beachtet werden sollte, ist der Zubehörverkauf. Werkstätten, die gezielt Zubehörartikel anbieten, die in Verbindung mit den HU-Mängeln stehen, können nicht nur die Sicherheit ihrer Kunden erhöhen, sondern auch den durchschnittlichen Umsatz pro Besuch steigern. Beispielsweise kann der Verkauf von neuen Bremsbelägen oder Sichtprüfungen der Beleuchtung als Teil des Angebotes der Hauptuntersuchung integriert werden – ein klarer Mehrwert für beide Seiten.
Die richtige Strategie für nachhaltige Dienstleistungen
Die Herausforderungen rund um die Hauptuntersuchung sind klar: Werkstätten, die sich aktiv mit Bezug auf aktuelle Problematiken präsentieren und ihre Dienstleistungen anpassen, sind für Kunden deutlich attraktiver. Tools und Systeme zur Personalverfolgung von Servicewahrscheinlichkeiten helfen dabei, den richtigen Zeitpunkt für den Kundenkontakt zu bestimmen und ihn somit gezielt und rechtzeitig zu informieren.
Fazit
Die zentrale Erkenntnis für Werkstätten lautet: Wer auf gezielte Kommunikation und präventive Maßnahmen setzt, kann nicht nur Mängel reduzieren, sondern die Kundenbindung entscheidend stärken. Reflektieren Sie daher, welche Kommunikationsimpulse Sie gezielt für Ihre Kunden setzen können. Nutzen Sie vorhandene Daten zur Vorhersage von Servicewahrscheinlichkeiten und machen Sie Kundenzentrierung zum festen Bestandteil Ihrer Serviceprozesse, um nachhaltigen Erfolg zu garantieren.
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Quelle: Autohaus.de

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