Die Diskussion um die VAD-Prämie: Handwerkliche Mängel in der politischen Ausrichtung
Die erste Mitgliederversammlung des Verbandes der Automobilindustrie Deutschland (VAD) zeigt eindrücklich, wie wichtig eine sinnvolle und handlungsfähige Politik für den Automobilhandel ist. Bei der Versammlung wurden handwerkliche Mängel der aktuellen politischen Rahmenbedingungen benannt, die eine Rückkehr zur operativen Vernunft und zu einer effektiven Unterstützung des Handels erfordern.
Kritik an der politischen Umsetzung der Prämienregelung
Die Mitglieder des VAD äußerten sich klar zu den Unzulänglichkeiten in der Umsetzung der aktuellen Prämie, die nicht im Sinne des Handels konzipiert ist. Die Prämie sei nicht nur unzureichend kommuniziert worden, sondern es fehlt auch an einem klaren strategischen Ansatz, der die spezifischen Bedürfnisse der Händler berücksichtigt. Stattdessen scheint die Politik oft an der Realität des Handels vorbei zu arbeiten.
Ein zentrales Problem ist die fehlende Rückbindung der Prämienregelung in die tatsächlichen Verkaufsprozesse der Händler. Händler benötigen klare Anreize und Unterstützung bei der Integration neuer Technologien und Fahrzeuge, anstatt sich mit ineffectiven Fördermodellen auseinanderzusetzen, die partiell und nicht nachhaltig sind.
Rückkehr zur operativen Vernunft als Lösung
Die Diskussion hat verdeutlicht, dass eine Rückkehr zur operativen Vernunft notwendig ist. Der VAD fordert eine intensive Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen von Autohäusern und Werkstätten und wünscht sich konkretere und handlungsfähigere Lösungen, die beispielsweise auf die verschiedenen Marktbedingungen und Kundenerwartungen abgestimmt sind.
Durch eine enge Kooperation zwischen Politik und Handel könnten sinnvolle Strategien entwickelt werden, die den Handel stärken, die Kundenbindung fördern und letztendlich auch die Umsätze steigern. Die Zeit ist reif, die Interessen des Handels zu vertreten und eine echte Partnerschaft zwischen den Akteuren der Branche einzugehen.
Fazit
Die Erkenntnis aus der VAD-Versammlung ist klar: Ohne eine adäquate Unterstützung und Berücksichtigung der Händlerbedürfnisse wird die Prämienregelung keine nachhaltigen Erfolge bringen. Es ist an der Zeit, Themen wie Kundenzentrierung und qualitative Strategien gemeinsam anzugehen. Reflektieren Sie, wie Ihre Werkstatt oder Ihr Autohaus die Bedürfnisse Ihrer Kunden besser ermitteln und bedienen kann. Machen Sie Kundenzentrierung zum festen Bestandteil Ihrer Serviceprozesse. Nutzen Sie die Chance, durch zielgerichtete Kommunikation und herausragenden Service sowohl die Kundenloyalität zu stärken, als auch Ihren Zubehörverkauf signifikant zu steigern.
Lösungen wie „Guardian“, „InstaValo“ oder andere sind die Zukunft der Automobilbranche.
Quelle: Autohaus.de

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