
Der Neuwagenmarkt schwächelt.
Der Gebrauchtwagenmarkt wird härter.
Margen schrumpfen, Volumen lässt sich kaum noch steigern – und trotzdem wird im Autohaus tagtäglich Geld liegen gelassen.
Ausgerechnet dort, wo die Erträge vergleichsweise stabil sind: im After Sales.
After Sales – der unterschätzte Ertragsträger
Werkstatt, Serviceannahme, Leasingrückläufer, Instandsetzung und Remarketing sind kein „Beiwerk“. Sie sind das wirtschaftliche Rückgrat vieler Betriebe.
Hier entstehen planbare Umsätze, hier gibt es regelmäßigen Kundenkontakt – und hier entscheidet sich, ob ein Kunde wiederkommt oder innerlich schon gewechselt hat.
Und trotzdem wird genau dieser Bereich häufig stiefmütterlich behandelt. Nicht aus bösem Willen, sondern aus Gewohnheit.
Täglicher Ertragsverlust – leise und unauffällig
Die Verluste im After Sales fallen nicht laut vom Himmel. Sie passieren leise:
- Schäden werden übersehen oder nicht sauber dokumentiert
- Zusatzarbeiten werden aus Zeitdruck nicht angesprochen
- Fahrzeugzustände werden subjektiv beurteilt
- Diskussionen mit Kunden kosten Zeit und Nerven
- Prozesse ziehen sich unnötig in die Länge
Das Ergebnis: verschenkte Umsätze, frustrierte Mitarbeiter und Kunden, die sich fragen, ob das alles wirklich fair und professionell läuft.
Kostensenkung ist keine Strategie
Viele Autohausgruppen reagieren auf sinkende Erträge reflexartig mit Sparprogrammen.
Weniger Personal. Weniger Zeit. Mehr Druck.
Das Problem: Genau dadurch wird der After Sales weiter geschwächt.
Denn wer unter Zeitdruck arbeitet, übersieht zwangsläufig Potenziale. Und wer permanent diskutieren muss, verliert Motivation.
Der größere Hebel liegt nicht im Rotstift – sondern in besseren Prozessen.
Prozesse aus einer anderen Zeit
In vielen Betrieben stammen die Abläufe noch aus einer Ära, in der Digitalisierung bestenfalls „nice to have“ war.
Fahrzeugzustände werden manuell begutachtet, dokumentiert und erklärt. Objektivität? Fehlanzeige. Vergleichbarkeit? Schwierig. Skalierbarkeit? Kaum vorhanden.
Dabei erwarten Kunden heute Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Tempo – ganz unabhängig davon, ob es um einen Kratzer, eine Felge oder die Leasingrückgabe geht.
After Sales neu denken – strukturiert und objektiv
Moderne Systeme ermöglichen genau hier einen echten Wandel:
- objektive Erfassung von Fahrzeugzuständen
- strukturierte Annahmeprozesse
- klare Entscheidungsgrundlagen für Kunden und Mitarbeiter
- weniger Diskussion, mehr Vertrauen
- zusätzliche Erträge, ohne aggressiven Verkauf
Der After Sales wird damit vom Reparaturbetrieb zur Ertrags- und Vertrauensmaschine.
Fazit: Der blinde Fleck kostet Geld – jeden Tag
Der After Sales ist kein Problemfall.
Er ist die größte ungenutzte Chance im Autohaus.
Wer ihn konsequent modernisiert, steigert nicht nur Umsatz und Effizienz, sondern auch Zufriedenheit – auf beiden Seiten des Tresens.
💬 Wenn Du Dich fragst, wo in Deinem Betrieb konkret Potenziale liegen, lohnt sich ein persönliches Gespräch.
Manchmal reicht ein frischer Blick von außen, um den blinden Fleck sichtbar zu machen.
Kennst du schon Instavalo?
Mit modernster Scanner- und KI-Technologie sorgt Instavalo für schnelle, objektive und transparente Fahrzeugbewertungen – perfekt für Autohäuser, Leasing- oder Flottenmanagement.

No comments! Be the first commenter?