Stellantis passt seine Elektrostrategie an: Kunden erhalten eine breitere Auswahl an Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Was das für Werkstätten bedeutet und wie Sie Ihre Serviceangebote strategisch anpassen können, erfahren Sie hier.

Die Automobilbranche erlebt einen entscheidenden Wandel, und Stellantis ist ein Paradebeispiel dafür. Hatte der Konzern vor kurzem noch den Elektroantrieb als Königsweg definiert, so zeigt sich jetzt, dass die Realität vielschichtiger ist. Immer mehr Modelle werden auch mit Verbrennungsmotoren angeboten und sogar länger produziert. Dies eröffnet Werkstätten neue Herausforderungen und Chancen, die es zu nutzen gilt.

Kundenzentrierung bedeutet Flexibilität

Eine flexible Modellpalette ist entscheidend für die Kundenzufriedenheit. Werkstätten, die auf die sich verändernden Marktbedürfnisse eingehen und ihren Kunden die Wahl zwischen Elektro- und Verbrennermodellen bieten, positionieren sich als Ansprechpartner in einem zunehmend komplexen Umfeld. Die Kundenzentrierung sollte zur Basis Ihrer Serviceprozesse werden. Überprüfen Sie, welche Fahrzeuge Ihre Kunden fahren und welche technischen Dienstleistungen sie entsprechend benötigen.

Vorausschauende Planung durch Predictive Marketing

Im Kontext der erweiterten Modellpalette gewinnt auch Predictive Marketing an Bedeutung. Dieses Konzept ermöglicht es Ihnen, Servicewahrscheinlichkeiten auf Basis von Fahrzeugdaten und Kundenverhalten vorherzusagen. Dadurch können Sie gezielte Kontaktimpulse setzen und die Kundenloyalität stärken. Beispielsweise können Sie Projekte zur Wartung oder zum Zubehörverkauf voranbringen, bevor der Kunde selbst aktiv wird. Nutzen Sie vorhandene Daten, um herauszufinden, wann ein gezielter Servicebedarf entsteht.

Zubehörverkauf durch maßgeschneiderte Kommunikation steigern

Der Zubehörverkauf hat das Potenzial, eine tragende Säule Ihres Geschäftsmodells zu sein. Doch um erfolgreich zu sein, ist eine maßgeschneiderte Kommunikation erforderlich. Über Informationen zu Zubehör und deren Nutzen können Sie Kunden gezielt ansprechen – und dabei auf die spezifische Fahrzeugausstattung eingehen. Wer Zubehör nur als Beiprodukt behandelt, verschenkt nicht nur Umsatz, sondern auch die Möglichkeit zur Kundenbindung.

Qualitatives Wachstum durch verbesserten Service

Mit Veränderungen in der Angebotspalette ist auch eine Neuausrichtung der Serviceleistungen notwendig. Kunden erwarten heute einen umfassenden Service, der nicht nur Wartung und Reparatur umfasst, sondern auch individuelle Beratungen und maßgeschneiderte Angebote. Werkstätten, die dieses qualitative Wachstum anstreben, können sich durch eine professionelle Kundenansprache und ein erweitertes Serviceangebot von der Konkurrenz abheben.

Insgesamt müssen Autohäuser und Werkstätten ihre Strategien anpassen, um den neuen Rahmenbedingungen gerecht zu werden. Es ist an der Zeit, Angebote und Kommunikationswege flexibel zu gestalten und Vorhersagen bezüglich Kundenbedürfnisse aktiv zu nutzen.

Handlungsappell: Machen Sie Kundenzentrierung zum festen Bestandteil Ihrer Serviceprozesse und nutzen Sie Predictive-Marketing-Elemente, um Loyalität aktiv zu gestalten.

Quelle: Autohaus

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